Gutes tun, fröhlich sein, und die Spatzen pfeifen lassen!
Gutes tun, fröhlich sein, und die Spatzen pfeifen lassen!

Es war einmal...

... ein verfallenes und trauriges Haus an der Bodetalstraße. Im November 2009 haben wir es uns angeguckt, nicht viel erwartet - und doch hat es uns in den Bann gezogen. Verhext? Wird wohl so gewesen sein.

Im Dezember 2009 haben wir in Wernigerode den Kaufvertrag unterschrieben. Silvester 2009 sind wir mit sämtlichen Möbeln für unser Ferienhaus  von Essen, dort sind wir geboren und "groß" geworden, losgefahren. Andreas zuerst mit Transporter und Hänger, ich später im Passat mit Kleinkram und unseren Hunden hinterher. Es gab einen wahnsinnigen Schneefall, Andreas kam nur mit Mühe und Not und einem Schweißausbruch den giftigen Berg nach Braunlage hoch, ich hatte Spaß im Auto mit dem super Grip auf den Neuschneestraßen. Kurz vor 24 Uhr trafen wir in unserem Häuschen ein. Die Bude war eiskalt, aber was soll's? Matratze aufgeblasen, mit Sekt auf das neue Jahr angestoßen und die Nacht im Bett den Arsch abgefroren (sorry, aber es war so!).

Im Frühjahr 2010 ist dann die Entscheidung gefallen, ganz von Essen nach Tanne zu ziehen. Weil Andreas als Polizeibeamter das Bundesland wechseln konnte, war dieser Schritt relativ einfach möglich. Also Haus in Essen verkauft und ab nach Tanne. Andreas war dann schon ab Dezember 2010 ein neuer Tanner Bürger, ich bin im Sommer 2011 nachgezogen.

Man vergisst zu schnell, was alles passiert ist. Und unsere lieben Gäste haben auch keine Vorstelllung davon, was hier alles im und am Haus gemacht worden ist. Sieht ja hinterher immer so aus, als sei es schon immer so gewesen...

Zur Erinnerung an die viele, viele Arbeit, die vielen fleißigen Hände, den vielen Dreck und das liebe Haus, wie es in seinem Ursprung ausgesehen hat, haben wir hier ein paar Fotos herausgesucht. Es sind eigentlich Hunderte, aber ich bemühe mich, nur die wichtigsten herauszusuchen, damit man eine Vorstellung davon bekommt, wie es mal war. Wer Spaß daran hat, der gucke!

(die Fotos vergrößern und dann steht teilweise auch ein kleiner Erklärungstext)

Das Haus

Die Sanierung des Hauses war sicher der größte Akt. Es dauerte ungefähr vom Frühjahr 2010 bis Ende Sommer 2011. Allein unsere Wohnung im EG wurde während dieser Zeit VIERMAL vom unendlichen Staub, durch z.B. Außenwände hochmauern, überdeckt. In der Hochphase mussten wir 3 Wochen einen Eimer zum "Pinkeln" nehmen. Ihr seht anhand der Fotos also echt nur einen super kleinen Auszug.

Am Ende hat sich alles gelohnt. Wir haben dem Haus zu einem neuen Kleid verholfen und seine Seele bewahrt. Und das Haus ist stolz wie Bolle, jetzt auch noch eine so schöne Aufgabe zu haben: Die Hexenstuben und ihre Gäste zu beherbergen...

Hexenstube 2 (OG)

Hexenstube 1 (DG)

Wir sind für euch da 

Festnetz   +49 (0)39 457. 48 98 00

Mobil  +49 (0)152. 341 59 008

E-Mail   info@hexenstuben.de

Nutzt auch gerne unser Kontaktformular.

Aktuelles

+++ MIT LUST UND LAUNE UMWELTFREUNDLICH :-))

- das sind die Hexenstuben schon seit eh und je - ganz ohne aktuellen Bezug zum Klimawandel. Sollte auch eigentlich ganz normal sein...

 

Deswegen speisen die Hexenstuben z.B. ein:

  • 100% Ökostrom von der Naturstrom AG
  • Bio-Flüssiggas in Tanne von Primagas
  • Bio-Gas in Braunlage von der Naturstrom AG

Alles, was die Hexenstuben Euch zur Verfügung stellen, ist entweder

  • Bio, mit blauem Engel oder anders umweltfreundlich (soweit möglich)

 

+++ E-BIKES IN TANNE

Wir haben jetzt 2 E-Bikes, die Ihr hier in Tanne von uns mieten könnt. Einfach mal den Wagen stehen lassen, ein bisschen pedalieren - tut Geist, Körper und Umwelt gut. Dank E-Antrieb kommt man auch gut die Berge hoch :-) Trampeln muss man natürlich schon, ist ja keine Mofa, aber macht echt Spaß! Je nach Nachfrage stocken wir den Bestand noch auf.

 

+++ Alles Gute, liebes Wild!

 

Irgendwie finde ich das völlig dämlich, den Hirsch ständig als Dekoobjekt zu benutzen und dann nicht daran zu denken, dass es ihm ganz schön an den Kragen geht.

Ich sehe kaum noch Wild hier, wenn ich zum Nachtdienst fahre. Wie tot der Wald.

Ich bin keine strikte Jagdgegnerin und achte die Arbeit mancher Jäger sehr, die ja nicht nur für das Erschießen der Tiere verantwortlich sind.

Ganz aktuell werden die Abschussquoten immer höher geschraubt oder Schonzeiten aufgehoben.  Um den Wald zu retten bzw. neu zu pflanzende Bäume. Weil ja Hirsch und Reh alles wegfressen, so sagt man bzw vorrangig die Förster. Ist eben wie Ungeziefer zu behandeln. Klar, das freut dann wieder die schießwütigen Jäger (ätzend, diese Sebstdarstellungsbildchen) - aber eben nicht jeden Jäger.

Und Alternativen für Hirsch und Co? Die sind scheinbar nicht auf der Agenda. Der Rest, der übrig bleibt, darf wahrscheinlich einfach nur froh sein, leben zu dürfen. Eben kein "Wald MIT Wild".

Es scheint allgemein kaum jemanden zu interessieren, was da von den Ministerien als Abschussquote so festgesetzt wird. Das kann doch nicht normal sein!? Weder Zeitungen oder Zeitschriften oder TV noch Tierrechtsorganisationen etc. Und geschossen werden muss trotzdem! Von den Jägern natürlich, die dann wieder den schwarzen Peter kriegen - ganz zu schweigen vom Wild!! Irgendwie läuft da was schief - sorry, aber zu einer anderen Schlussfolgerung kann ich nicht kommen, bei dem, was ich so lese. Ich beanspruche nicht für mich, Ahnung zu haben, aber ich lese echt viel und es bleibt unterm Strich so vieles verworren und unlogisch, dass es mich schon fast sauer macht!!

Ich fänd eine neue Herangehens-weise toll, dass man Wald und Wild in Einklang bringt. Eine Zusammenarbeit zwischen Förstern, Jägern und Wildbiologen, evtl. auch Tierschützern. Ach ja, und Politik! Wildtiermanagement eben.

Den ein oder anderen Artikel habe ich unten verlinkt (vielleicht mache ich irgendwann einmal meine Seite "Wild(e) Gedanken", da hab ich mehr Platz ;-) Die Artikel finde ich ganz interessant. Hm. Vielleicht ihr ja auch?

 

Zu viel Rotwild? Keinesfalls! Der Staat jagt falsch! - bei Jagderleben veröffentlicht

 

Feuer frei auf alles - bei Jawina veröffentlicht

 

Peter Wohllleben spricht mit dem stellv. GF des Deutschen Jagdverbandes - bei GEO veröffentlicht

 

Das Zögern vor dem Schuss - aus der Süddeutschen Zeitung

 

Lesermeinungen zur Drückjagd im AK-Kurier

 

Kritik der Berufsjäger aus MeckPom - bei Jawina veröffentlicht

 

Himmel der Hirsche

 

Jagdverband feiert Etappensieg im Rotwildstreit

Der im oben verlinkte  Etappensieg ist mittlerweile gerichtlich niedergeschmettert worden (meine ich, gelesen zu haben)

 

Perfekter Lebensraum für Rehwild

 

Manch ein Landwirt hat es immer noch nicht kapiert

 

Wald vor Wild: Jäger halten Grünen-Vorschlag für Unsinn

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